Größte Solidaraktion weltweit:

Viele freuen sich auf den Segen an der Haustür

Den Segen für 2019 bringen die Sternsinger im Landkreis Neunkirchen am kommenden Wochenende. FOTO: dpa / Harald Tittel

Schiffweiler. Zum Fest Heilige Drei Könige am 6. Januar werden die Sternsinger im Landkreis Neunkirchen wieder unterwegs sein.

Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion weltweit. Über eine Milliarde Euro sind seit 1959, dem Jahr der ersten bundesweiten Aktion, in Projekte in aller Welt geflossen. Eine Tradition, die auch im Landkreis Neunkirchen gepflegt wird. Allerdings sind dazu mehr Kraftanstrengungen als früher notwendig. Wir haben exemplarisch bei der Pfarreiengemeinschaft Schiffweiler nachgefragt, die Ansprechpartnerin für die Gläubigen von St. Barbara Stennweiler, Herz Jesu Landsweiler-Reden, St. Laurentius Heiligenwald und St. Martin Schiffweiler ist. Gemeindereferentin Brigitte Philippi hält hier die Fäden für die Sternsinger in der Hand, sie hat die Entwicklung der vergangenen Jahre verfolgt und nennt Gründe für den Rückgang der Sternsinger.

„In unserer großen Pfarreiengemeinschaft haben wir schon lange nicht mehr genügend Sternsinger“, berichtet Brigitte Philippi. Zum einen gebe es weniger Kinder, zum anderen seien auch weniger Kinder als früher bereit, sich den ganzen Tag auf den Weg zu machen und an fremden Türen zu klopfen. Hinzu komme die abnehmende Unterstützung durch die Familien. Man müsse diese mangelnde Bereitschaft aber differenziert sehen, findet die Gemeindereferentin. Nicht alle Familien hätten einfach keine Lust zu der Aktion.

Mehr Jungen und Mädchen seien heutzutage nachmittags in der Betreuung, weil beide Elternteile berufstätig seien.

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