„Cavalluna“ in Saarbrücken

Tierschutzorganisation PETA kritisiert Pferdegala

Die Besucher der „Cavalluna“-Pferdegala, die von Freitag an in Saarbrücken gastiert, freuen sich auf eine Show mit mitreißender Musik und Lichteffekten.FOTO: Cavalluna / Apassionata World GmbH

Saarbrücken. Dem Protest saarländischer Tierschützer gegen die Pferdegala , die von Freitag bis Sonntag in Saarbrücken gastiert, hat sich jetzt auch die Organisation PETA angeschlossen.

„In der Vergangenheit konnte PETA bei Kontrollbesuchen immer wieder qualvolle Reitmethoden wie die Rollkur oder den groben Einsatz von Peitschen und anderen ‚Hilfsmitteln’ bei solchen Veranstaltungen dokumentieren“, sagte Jana Hoger, Fachreferentin der Tierschutzorganisation, der SZ. Zudem sei PETA entgegen der Aussage der „Cavalluna“-Pressesprecherin Stephanie Kannt bisher noch nie offiziell zu einer Stallbesichtigung eingeladen worden. „Einen offenen Umgang mit Tierschützern seitens der Veranstalter haben wir bisher nicht in Erfahrung bringen können“, so Hoger.

Kannt hingegen hatte der SZ erklärt, man habe PETA bereits mehrfach eingeladen, ohne dass die Tierschützer darauf eingegangen wären. Man tue alles, damit die über 50 Pferde, die in der Show zu sehen sind, optimale Bedingungen hätten. Zudem würden die Tiere und ihre Haltung bei jeder Tour-Etappe von Veterinären kontrolliert. Nicht zuletzt, so die „Cavalluna“-Sprecherin, könnten sich die Gäste, etwa durch einen Besuch im Stallzelt, auch selbst ein Bild davon machen, dass es den Tieren gut gehe.

(oli)
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