LSVS in der Krise

Saar-Sportverband droht schon bald Zahlungsunfähigkeit

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans FOTO: dpa / Oliver Dietze

Saarbrücken. Dem Landessportverband für das Saarland (LSVS) droht nach SZ-Informationen schon Ende März die Zahlungsunfähigkeit. Dann muss der Verband Tilgungsraten und Zinsen in siebenstelliger Höhe bedienen. Der Sanierer Franz Abel muss nun frisches Geld besorgen. An seiner Berufung gibt es indes Kritik, weil er zur gleichen Anwaltskanzlei gehört wie der Verteidiger von LSVS-Präsident Klaus Meiser.

Dem Landessportverband für das Saarland (LSVS) droht nach SZ-Informationen schon Ende März die Zahlungsunfähigkeit. Dann muss der Verband Tilgungsraten und Zinsen in siebenstelliger Höhe bedienen. Der Sanierer Franz Abel muss nun frisches Geld besorgen. An seiner Berufung gibt es indes Kritik, weil er zur gleichen Anwaltskanzlei gehört wie der Verteidiger von LSVS-Präsident Klaus Meiser.

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) sieht den Einsatz eines externen Krisenmanagers als „letzte Chance zur Selbstreinigung“ für den in finanzielle Schieflage geratenen LSVS. Sollte dieser Schritt nicht erfolgreich sein, werde die Landesregierung einen Staatskommissar einsetzen. Die Saar-SPD sprach von immer neuen „schwer verständlichen Erkenntnissen in Sachen LSVS“. „Die Vorwürfe steigen inzwischen ins Ungeheuerliche“, erklärte Generalsekretär Christian Petry. Es sei an der Zeit, endlich „alle Aufzeichnungen auf den Tisch zu legen“.

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