Vorschlag der beiden Schulträger

Internationale Schule soll nach Dudweiler

Die dreizügige Grundschule für die Jahrgänge 1 bis 5 könne auf dem Gelände der Albert-Schweitzer-Grundschule in Dudweiler entstehen. FOTO: dpa / A3833 Bodo Marks

Saarbrücken . Die im Saarland geplante internationale Schule soll ihren Sitz in Dudweiler haben. So lautet der Vorschlag der beiden Schulträger, Landeshauptstadt Saarbrücken und Regionalverband, in Abstimmung mit dem saarländischen Bildungsministerium.

Der Start der internationalen Schule, die als anerkannte Europäische Schule geplant ist, ist für das Schuljahr 2020/21 angedacht. Das haben am Donnerstagvormittag Saar-Bildungsminister Ulrich Commerçon, die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Regionalverbandsdirektor Peter Gillo (alle SPD) bekanntgegeben.

Die dreizügige Grundschule für die Jahrgänge 1 bis 5 könne auf dem Gelände der Albert-Schweitzer-Grundschule in Dudweiler entstehen, heißt es in einer Mitteilung des Bildungsministeriums – und die weiterführende Schule für die Jahrgänge 6 bis 12 auf dem Gelände des ehemaligen Dudweiler Gymnasiums. Dort befindet sich momentan noch das Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM). Darüber hinaus ist eine sechsgruppige Kindertagesstätte geplant.

Bis zur Fertigstellung der neuen Schulgebäude in Dudweiler ist eine Übergangsphase vorgesehen. Derzeit werden Übergangslösungen an mehreren bereits bestehenden Schulen geprüft, teilt das Bildungsministerium mit. Zu den Kosten wollten sich Commerçon, Britz und Gillo zunächst nicht äußern. „Ich werde mich dazu erst äußern, wenn ich das selbst seriös beantworten kann“, sagte Commerçon.


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