2. Volleyball-Bundesliga

Der TV Holz will das FC-Bayern-Gen

Erfolgreiches Gespann: Patrick Fielker (links) und Ralf Dodler sind seit 2017 gleichberechtigt für die erste Mannschaft des TV Holz verantwortlich. Das Trainer-Duo ist auf Anhieb mit den Saarländerinnen in die 2. Volleyball-Bundesliga aufgestiegen. FOTO: Thomas Wieck

Holz. Patrick Fielker und Ralf Dodler gehen davon aus, auch in der kommenden Saison auf der Bank des Volleyball-Zweitligisten zu sitzen. Das Trainer-Duo hat mit seiner Mannschaft einiges vor. Vorbild ist ein Fußball-Verein.

17 Spiele, 12 Siege: Der TV Holz belegt als Aufsteiger den vierten Tabellenplatz in der 2. Volleyball-Bundesliga. Durch den Verzicht von Vereinsseite auf den möglichen Durchmarsch mit dem Aufstieg in die Bundesliga (wir berichteten) sind die sportlichen Weichen für die kommende Spielzeit bereits gestellt. Wie geht es jetzt personell weiter?

„Wir haben uns für Verträge immer erst nach der Saison zusammengesetzt. Nur, weil wir eine Liga höher spielen als vergangenes Jahr, heißt das nicht, dass wir es anders handhaben werden“, erklärt Ralf Dodler, der seit 2017 mit Patrick Fielker das Trainer-Duo bildet und bereits Co-Trainer von Jörn Riemenschneider war: „Bislang gab es noch keine Gespräche – weder über Trainer, noch über Spielerinnen. Darüber reden wir nach der Saison.“ Dodler ergänzt: „Es gibt aus meiner Sicht keine Gründe, die dagegen sprechen, weiterzumachen. Wir haben eine sehr erfolgreiche Saison gespielt. Es gibt keinen Grund, an dieser erfolgreichen Konstellation etwas zu ändern.“

Fielker arbeitet seit drei Jahren für den TV Holz. Er war zunächst Jugendtrainer. Zur Saison 2017/2018 übernahm er mit Dodler von Riemenschneider das Traineramt bei der ersten Mannschaft. Fielker hatte zunächst einen Ein-Jahres-Vertrag. Jetzt verfügt er als hauptamtlicher Trainer über einen unbefristeten Arbeitsvertrag. „Ich habe noch keine Kündigung bekommen“, erzählt er mit einem Lachen. „Spaß beiseite: Es stand nicht zur Debatte, ob wir weitermachen oder nicht. Ich denke, das wird von beiden Seiten als selbstverständlich wahrgenommen. Ich habe auf jeden Fall vor, weiterzumachen“, beteuert der 29-Jährige.

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