Jugendbeirat will Stadtpark nutzen

Jugend will bei Gestaltung des Püttlinger Stadtparks mitreden

Kommt eine Skater-Anlage in den Püttlinger Stadtpark? Ausgeschlossen ist das für die Zukunft jedenfalls nicht. Eine Retentionsfläche am Köllerbach böte dazu die Möglichkeit, hieß es bei einer Ortsbesichtigung mit dem Püttlinger Jugendbeirat. Die Fläche ist zwar dazu gedacht, bei Hochwasser das über die Ufer tretende Wasser aufzunehmen, das schade aber einer fest installierten Skaterbahn nicht, FOTO: dpa / David Young

Püttlingen. Der Püttlinger Jugend- beirat absolvierte seinen ersten Ortstermin im Stadtpark, um sich eigene Gedanken über dessen Gestaltung zu machen. Die Verwaltung möchte unterdessen etwa die Sicht auf Köllerbach und Schlösschen verbessern.

. Der neue Püttlinger Jugendbeirats hat am Dienstagabend seinen ersten Ortstermin absolviert. Das Ziel des 16 Jugendliche umfassenden beratenden Gremiums um seinen Vorsitzenden Lars Klein war der Stadtpark gewesen, für den der Beirat bereits in der Sommersitzung verschiedene Vorschläge unterbreitet hatte, sollte der Park umgestaltet werden.

Beim Ortstermin zunächst einmal Bestandsaufnahme: Am Sparkassenbrunnen mit der Skulptur, die Flöze stilisiert, dem Brunnen am Kardinal-Maurer-Platz, der eigentlich eine Torsituation zum Park sein soll, wie Bernd Bläs, Leiter der Abteilung Zentrale Bürgerdienste, in ungewohnter Rolle als Parkführer erläuterte. Zu sehen sei, vom Brunnen aus, vom Park allerdings wenig, wovon sich auch die Jugendlichen überzeugten. Gut, das Rathaus gehört dahin, es soll auch da bleiben. Aber die Überreste des Bahndamms der Köllertallinie sollen weg und den Blick in Richtung Park frei geben (wir berichteten). Ein kleiner Hügel mit ebener Oberfläche ist vom Bahndamm noch geblieben, und der versperrt jetzt den offenen Blick in den Park.

Wenige Schritte später erreichen die Jung-Parlamentarier den Standort der ehemaligen Burg, von der nur noch Umrisse vorhanden sind. Rechter Hand plätschert der Köllerbach, der nach Verwaltungsauffassung ebenso wie der übrige Park stärker erlebbar werden soll. Doch auch der Bachlauf liegt verborgen, die Vegetation versperrt den Blick aufs kühle Nass. Und auf das Schlösschen, das als Sehenswürdigkeit im Zentrum des Parks ja eigentlich von den meisten Punkten aus einsehbar sein sollte. „Eine Möglichkeit wäre es, die Bäume und Sträucher auf die andere Parkseite zu verlagern“, so Bläs. Dort, wo die Rückseiten von Wohnhäusern zu sehen sind. Am Hexenturm vorbei marschiert die Gruppe weiter. Der sei noch vom bis Mitte der 1980er Jahre genutzten Bahndamm gestreift worden. Und wenige Meter weiter taucht der Damm wieder auf. Jetzt als Rampe auf den Saarland-Radweg, der, etwas weiter, am Püttlinger Bahnhof entlang verläuft.

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