Damit die erneute Zitterpartie ausbleibt

Elf Neuzugänge bei der Spvgg. Quierschied

Damit die erneute Zitterpartie ausbleibt

Verstärkung für die Spvgg. Quierschied: Johannes Britz (rechts) kommt vom Oberligisten Saar 05 Saarbrücken zum Saarlandligisten. Er ist einer von vier Saar-05-Spielern, die nach Quierschied gewechselt sind. Foto: Thomas WieckFOTO: Thomas Wieck / Wieck

Quierschied. Der Fußball-Saarlandligist Spvgg. Quierschied setzt auf einen jungen Trainer und auf Spieler aus der Umgebung.

Die Spvgg. Quierschied hat eine verpatzte Saison hinter sich - der Ausgang war für den Aufsteiger in die Fußball-Saarlandliga jedoch glimpflich. Am letzten Spieltag sicherte sich die Mannschaft von Trainer Lothar Pesch mit dem 2:0-Heimsieg gegen Schlusslicht FV Siersburg den vorletzen Tabellenplatz. Weil die DJK Bildstock in der kommenden Saison aus finanziellen Gründen keine Mannschaft in der Saarlandliga anmelden wird, war dieser Tabellenplatz ausreichend für den Klassenverbleib.

Um eine erneute Zitterpartie in der kommenden Saison zu vermeiden, hat sich der Verein neu aufgestellt. Elf Neuzugänge gibt es (siehe Infokasten), darunter vier Spieler von Saar 05 Saarbrücken. Zwei weitere komen von der U19 des 1. FC Saarbrücken. Auch auf der Trainerbank ist ein neues Gesicht zu sehen. Pascal Bauer übernimmt die Rolle von Pesch. Der 24-Jährige ist seit acht Jahren als Trainer tätig. Die ersten sechs Jahre trainierte er die A-Jugend des SV Rohrbach, dann übernahm er als Spielertrainer die erste Mannschaft. Danach wechselte Bauer zu Saar 05, wo er Reserve des Oberligisten trainierte.

„Ich habe in den letzten Jahren viel Zeit in den Fußball gesteckt“, sagt Bauer. „Ich sehe mich selbst als Teil einer moderneren Trainergeneration und arbeite mit meinen Mannschaften gern mit innovativen Methoden.“ Was das konkret für die Spvgg Quierschied bedeutet, bleibt abzuwarten. Die erste gemeinsame Trainingseinheit fand am vergangenen Freitag statt. Dafür hat „es Einzelgespräche mit allen Spielern gegeben“, sagt Bauer. „Dafür habe ich mir auch viel Zeit genommen. Die Mannschaft hat offen und ehrlich über den Saisonverlauf gesprochen und von sich aus viel Kritik geübt. Dort werde ich mit meiner Arbeit ansetzen.“

top