Ärger um öffentliche Statements

Saarbrücker Feuerwehrstreit – Jetzt zoffen sich Anwälte

Der Streit um den ehemaligen Chef der Saarbrücker Feuerwehrchef nimmt wieder an Brisanz zu und könnte abermals vor Gericht landen. (Symbolbild) FOTO: dpa / Uli Deck

Saarbrücken . Nachdem der Rechtsvertreter des geschassten Feuerwehrchefs mit rechtlichen Konsequenzen für den Mitarbeitervertreter der Landeshauptstadt gedroht hat, verteidigt dessen Beistand die von ihm versandte Pressemitteilung zum Fall Berufsfeuerwehr.

Die Nerven scheinen blank zu liegen. Denn nach den Erfolgen des Ex-Chefs der Berufsfeuerwehr in Saarbrücken, Josef Schun vor Gericht sorgt eine Pressemitteilung des Personalratsvorsitzenden der Landeshauptstadt, Bernd Schumann, für juristische Verwicklungen. In diesem Fall spricht Schuns Rechtsanwalt Gernot Lehr von massiver Verletzung der Persönlichkeitsrechte seines Mandanten und droht rechtliche Konseuenzen an. Im Gegenzug lässt jetzt Schumann seine Anwältin Daniela Lordt sprechen, die das Schreiben des Mitarbeitervertreters an die Saarbrücker Zeitung verteidigt.

„Erhebliche Störung des Betriebsfriedens“

Was war passiert? Schumann warnte diese Woche vor einer Rückkehr des geschassten Feuerwehrchefs an die Spitze der Berufstruppe. Er gehe von einer „erheblichen Störung des Betriebsfriedens“ aus. Das schließe aus, dass Schun trotz seiner Siege vor Gerichten wieder sein altes Amt bekleidet. Vermittlungsversuche zwischen den Feuerwehrleuten und dem einstigen Vorgesetzten seien damals gescheitert.


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