Saar-Finanzministerium unter der Lupe

Historisches Amt nur bedingt brauchbar

Risse im Saarbrücker Finanzamt – Experten sagen: Davon geht keine Gefahr für die Statik aus. FOTO: BeckerBredel

Saarbrücken. Experten versichern: Risse im Putz sind aber keine Gefahr. Doch müssen Mitarbeiter „statische Einschränkungen“ hinnehmen.

Das Saarbrücker Finanzamt ist ein historischer, denkmalgeschützter Bau. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Belastbarkeit des Hauses. Denn: „Das Gebäude entspricht nicht mehr in allen Anforderungen den Ansprüchen an moderne Bürogebäude. Dies betrifft auch statische Aspekte.“ Damit bestätigt Laura Jane Jahke von der Pressestelle des Innenministeriums entsprechende Informationen der Saarbrücker Zeitung. Ihre Behörde ist für das staatliche Haus verantwortlich.

Den Finanzamt-Mitarbeitern sowie den Kollegen des Finanzministeriums im selben Trakt sei dies sehr wohl bekannt. Darum beachteten sie auch diese „Einschränkungen“.

Anderslautende Berichte an die Redaktion hingegen ließen daran zweifeln. So sollten Aktenberge aus dem einst selbstständigen Arbeitsamt in Sulzbach in Büros des Saarbrücker Hauses gebracht worden sein, das nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet worden war. Dies habe letztlich zu statischen Problemen geführt.

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