Prozess

Für Luxusautos kassiert, aber nicht geliefert - Urteil erwartet

Gericht Akten liegen auf einem Tisch in einem Verhandlungssaal im Landgericht in Saarbrücken. FOTO: bub / BECKER&BREDEL

Saarbrücken. Saarbrücken (dpa/lrs) - Mit falschen Versprechungen soll ein vermeintlicher Autohändler aus Saarbrücken Kaufinteressenten um mehr als eine halbe Million Euro geprellt haben. Der Mann steht wegen Betruges vor dem Landgericht Saarbrücken, das voraussichtlich am (heutigen) Donnerstag (11.30 Uhr) ein Urteil sprechen wird.

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft hatte der Angeklagte im Internet auf einschlägigen Plattformen Luxusautos angeboten. Wer eines haben wollte, musste vorab bezahlen. 541 084,90 Euro gingen auf diese Weise zwischen Oktober 2016 und dem Januar dieses Jahres auf verschiedenen Konten ein. Den weitaus größten Teil - 525 275 Euro - buchte der Mann wieder ab. Das Problem dabei: Er besaß keine Autos, die er hätte verkaufen können. Ihm ging es laut Staatsanwaltschaft darum, mit dem überwiesenen Geld unterzutauchen.

Nach Angaben einer Gerichtssprecherin hat der Mann alle Taten gestanden. Vor dem Urteil stehen noch die Plädoyers von Anklage und Verteidigung an.

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