Stadt: Verwaltung und Rat einig beim Ludwigspark

Stadion-Umbau

Stadt: Verwaltung und Rat einig beim Ludwigspark

Der Ludwigspark ist eine große Baustelle. Archivfoto: Becker&BredelFOTO:

Saarbrücken. Der Umbau des Ludwigsparkstadions soll auf Grundlage der vorliegenden Planung und der erteilten Baugenehmigung vorangetrieben werden. Darauf haben sich gestern die Stadtverwaltung, die Ratsfraktionen, das Planungsbüro sowie Vertreter des 1. FC Saarbrücken und des Aufsichtsrats der Stadion-Sanierungsgesellschaft verständigt. Das teilte Stadtpressesprecher Thomas Blug gestern nach dem Treffen mit. Die Verwaltung werde außerdem prüfen, wo sie noch Geld sparen könne, um die Kosten zu senken.

Im Februar war bekannt geworden, dass die Stadionsanierung 28 Millionen statt 20 Millionen Euro kosten soll. Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) betonte vor der Sitzung, erst nach einer Verständigung mit dem Stadtrat könne es Gespräche mit der Landesregierung über die Finanzierung der Mehrkosten geben. Eine Möglichkeit sei ein Sonderkredit, der neben dem Stadion aber auch den Ausbau von Kitas und Schulen umfassen sollte, betonte Britz. Die SZ hatte berichtet, die Verwaltung befürworte ein Darlehen, um die Mehrkosten zu stemmen. Britz erklärte, sie habe wegen eines möglichen Sonderkredits noch keine Gespräche mit der Landesregierung geführt. Die hat bisher einen Zuschuss von 14,5 Millionen Euro für den Ludwigspark zugesagt.

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