Karnevalsorden

Alles dreht sich: Der Fidget Spinner rotiert jetzt auch auf Karnevalsorden

Birgit Umbach-Wilm (rechts) und Saskia Kiebel-Marx vom SKC „De Boules“, hier mit dem VSK-Regionalvertreter Michael Schleich, haben den Gewinner-Orden entworfen. FOTO: Andreas Lang

Saarbrücken. Als rotierende Spielzeuge für die Finger liegen Fidget Spinner voll im Trend. Auch bei den Karnevalsorden, wie sich jetzt im Saarbrücker Rathausfestsaal zeigte, wo der Verband Saarländischer Karnevalsvereine (VSK) bei einer äußerst gut besuchten Veranstaltung den „Orden des Jahres“ ermittelt hat. Den Sieger-Orden haben Birgit Umbach-Wilm und Saskia Kiebel-Marx vom Saarlouiser Karnevalsclub (SKC) „De Boules“ entworfen. „Unser Orden verkörpert den Schlachtruf der Boules, ,Oui, oui, oui, dreimol um Saarlouis‘“, so die Karnevalistinnen.

Als rotierende Spielzeuge für die Finger liegen Fidget Spinner voll im Trend. Auch bei den Karnevalsorden, wie sich jetzt im Saarbrücker Rathausfestsaal zeigte, wo der Verband Saarländischer Karnevalsvereine (VSK) bei einer äußerst gut besuchten Veranstaltung den „Orden des Jahres“ ermittelt hat. Den Sieger-Orden haben Birgit Umbach-Wilm und Saskia Kiebel-Marx vom Saarlouiser Karnevalsclub (SKC) „De Boules“ entworfen. „Unser Orden verkörpert den Schlachtruf der Boules, ,Oui, oui, oui, dreimol um Saarlouis‘“, so die Karnevalistinnen.

Die Mitte des Ordens – sozusagen die Achse des Spinners, der als Spielzeug mit Daumen und Mittelfinger einer Hand gehalten wird – zeigt das Saarlouiser Stadtwappen. „Gardemädchen, Elferräte, Narren und das Vereinswappen bewegen sich durch die Rotation des ,Fidget Spinners’ um Saarlouis herum, so wie es im Schlachtruf erklingt“, heißt es in der offiziellen Beschreibung zum Wettbewerb.

Für Spannung sorgte beim Wettbewerb die neue Vereinswertung. Neben der Jury mit Vertretern des VSK und des Kultusministeriums konnte jeder der 44 zur Ordenskür erschienenen Vereine, Punkte an seine zehn Lieblingsorden vergeben. Nur der eigene Orden durfte nicht genannt werden. Nach der Jury-Wertung hatte noch der Orden der „Picarda Fräsch“ vorne gelegen, der schließlich aber auf den zweiten Platz abrutschte. Platz drei belegten die „Roten Funken“ aus Neunkirchen. Die Prämien – 333, 222 und 111 Euro, sowie je 55 Euro für die sechs Nächstplatzierten - hat das saarländische Kultusministerium spendiert. Insgesamt hatten 40 im VSK organisierte Vereine ihre Orden eingereicht. „So viele wie noch nie“, wie VSK-Präsident Hans-Werner Strauß feststellte.

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