Grubenwasser

CDU und SPD fordern mehr Aufklärung von RAG

Saarbrücken. CDU und SPD im Saar-Landtag verlangen mehr Aufklärungsarbeit vom Bergbaukonzern RAG in der Diskussion um den geplanten Grubenwasseranstieg. In einem Antrag, den die Koalitionsfraktionen am Mittwoch im Landtag einbringen wollen, wird gefordert, dass die RAG ihre Kommunikation intensiviere, um „dem Informationsbedürfnis der Bevölkerung gerecht“ zu werden. Viele Bürger hätten das Gefühl, dass ihre Sorgen nicht hinreichend ernst genommen würden, sagte der SPD-Abgeordnete Eugen Roth. Deshalb werde der Landtag sich erneut mit dem Thema befassen. Dabei soll auch über die Möglichkeit diskutiert werden, auf Bundesebene eine Änderung des Bergrechts zu erreichen, damit die Bergschadensvermutung auch im Falle eines Grubenwasseranstiegs gelten würde.

CDU und SPD im Saar-Landtag verlangen mehr Aufklärungsarbeit vom Bergbaukonzern RAG in der Diskussion um den geplanten Grubenwasseranstieg. In einem Antrag, den die Koalitionsfraktionen am Mittwoch im Landtag einbringen wollen, wird gefordert, dass die RAG ihre Kommunikation intensiviere, um „dem Informationsbedürfnis der Bevölkerung gerecht“ zu werden. Viele Bürger hätten das Gefühl, dass ihre Sorgen nicht hinreichend ernst genommen würden, sagte der SPD-Abgeordnete Eugen Roth. Deshalb werde der Landtag sich erneut mit dem Thema befassen. Dabei soll auch über die Möglichkeit diskutiert werden, auf Bundesebene eine Änderung des Bergrechts zu erreichen, damit die Bergschadensvermutung auch im Falle eines Grubenwasseranstiegs gelten würde.

Unterdessen positionieren sich immer mehr Kommunen gegen die Grubenflutung. So verabschiedeten Völklingen, Dillingen, Schwalbach, Merchweiler und Illingen Stellungnahmen, in denen sie das Vorhaben ablehnen. Die Stadt Sulzbach forderte für die Zeit eines möglichen Grubenwasseranstiegs, eine Anlaufstelle einzurichten, an die sich Betroffene wenden können. 

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