Die Beschwerden gehen weiter

Der gelbe Sack verärgert das Saarland

Gelbe Säcke: Sie werden oft einfach nicht abgeholt, Wind und Tiere reißen sie auf und verteilen den Müll auf den Straßen. Eine gelbe Tonne könnte da vielleicht Abhilfe schaffen. Aber wohin damit? FOTO: Thomas Reinhardt

Saarbrücken. Mit den gelben Säcken läuft einiges schief, da sind sich die Saarländer einig: unregelmäßige Abfuhr, zu dünne Tüten und kein Nachschub.

Das Problem mit den gelben Säcken ist auch drei Monate nach Wechsel der Abholfirmen im Saarland immer noch nicht gelöst. Nach einem SZ-Aufruf zum Gelbe-Säcke-Chaos haben sich zahlreiche Leser auf unserer Facebook-Seite zu dem Thema geäußert. Online sind sich die Saarländer einig: Es hakt an einigen Stellen. Die Tüten würden gar nicht oder mit Verspätung abgeholt, Wind und Tiere rissen die Säcke auf und verteilten den Müll auf den Straßen. Es gebe keinen Nachschub an Säcken, und eine Rolle pro Haushalt sei zu wenig. Der Hauptkritikpunkt ist jedoch: Der gelbe Plastiksack müsse endlich weg von den Straßen.

Im Saarland sind seit Jahresbeginn drei Unternehmen für das Einsammeln der gelben Säcke verantwortlich: RMG mit Sitz in Wiesbaden für den Regionalverband Saarbrücken und den Landkreis St. Wendel. Paulus GmbH in Friedrichsthal für die Landkreise Neunkirchen und Saarpfalz und Remondis GmbH in Mannheim für die Landkreise Saarlouis und Merzig-Wadern.

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