Im Köllertal kann's stürmisch werden

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In der letzten Februarwoche hat sich die Großwetterlage überraschend schnell umgestellt und atlantische Tiefausläufer haben den Winter scheinbar aus dem Köllertal vertrieben. Die einströmende vorfrühlingshaft milde Luft aus Südwesten mussten wir uns aber mit Regen erkaufen. Auch zum Monatswechsel werden Atlantiktiefs vom Ärmelkanal zur Nordsee wandern, mit reichlich Nass und Gefahr von Sturmböen

In der letzten Februarwoche hat sich die Großwetterlage überraschend schnell umgestellt und atlantische Tiefausläufer haben den Winter scheinbar aus dem Köllertal vertrieben. Die einströmende vorfrühlingshaft milde Luft aus Südwesten mussten wir uns aber mit Regen erkaufen. Auch zum Monatswechsel werden Atlantiktiefs vom Ärmelkanal zur Nordsee wandern, mit reichlich Nass und Gefahr von Sturmböen.

Heute ist es zunächst stark bewölkt mit ergiebigem Regen und einem stürmisch auffrischenden Südwestwind, ehe in der zweiten Tageshälfte mit Passage der Kaltfront ein Übergang zu Schauerwetter folgt. Mit Temperaturen um 10 Grad ist es wiederum sehr mild. Eine kurze freundliche Verschnaufpause bietet der Samstag, wenn ein schwaches und rasch durchziehendes Zwischenhoch eine vorübergehende Wetterberuhigung bringt. Auf der Rückseite des Tiefs Wera sickert etwas kühlere Luft ein, bei einer Mischung aus vielen Wolken und einigen Aufheiterungen ist es bei Höchstwerten um 7 Grad trocken. Am Sonntag pumpt das nächste Tief, das sich über Frankreich und Benelux zu einem Sturm- oder gar Orkanwirbel verstärken könnte, erneut feuchte und subtropische Luft zu uns, und kräftiger Regen setzt ein. Die Höchstwerte steigen auf 10 bis 12 Grad. Auch im Köllertal drohen dann vor allem abends und nachts Sturmböen.

An den ersten Märztagen setzt sich die unbeständige, nass-milde Witterung fort. So gibt es am Montag zeitweise Regen, am Dienstag Schauer. Wir sollten uns aber nicht von frühlingshaft lauen Temperaturen täuschen lassen, denn ganz vorbei scheint der Winter nicht: In der zweiten Wochenhälfte deutet sich an, dass skandinavische Frostluft nochmals nach Mitteleuropa vorstoßen könnte und so einen spätwinterlichen Kälterückfall einleitet. Durch den Aufbau einer Hochdruckzone über Westeuropa wäre der Weg frei, dass von Norden auf direktem Weg das Kältereservoir angezapft würde. Während anfangs die Höchstwerte zwischen 7 und 11 Grad liegen, gehen die Temperaturen ab Donnerstag tagsüber merklich auf 5 bis 0 Grad zurück. So kann der März also noch mit Frost und vielleicht auch Schnee daherkommen.

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