Schanzenrekorde junger Saarländer

Sie haben mit ihren Konstruktionen überzeugt (v. l.): Sebastian Willms, Frederik Ding, Fabienne Detzen, Lucas Schwarz und Denis Aler vom TGBBZ 1 Saarbrücken und Julian Schwaiger von der Montessori-Schule Friedrichsthal. Foto: Iris MaurerFOTO: Iris Maurer

Saarbrücken. Beim Landeswettbewerb „Ideenspringen“ wurden gestern 30 Schüler und Schülergruppen ausgezeichnet.

Eine neue Sprungschanze für einen Winterort wird gesucht, die zugleich das neue lokale Wahrzeichen werden soll. Neben der Einhaltung diverser Vorgaben muss eine größtmögliche Sprungweite erreicht werden, außerdem soll die Gestaltung originell sein. Ein neues Bauprojekt im Saarland? Nein - sondern der Schülerwettbewerb "Ideenspringen" der Ingenieurkammer des Saarlandes. Die Gewinner wurden gestern im Günter-Hotz-Hörsaal der Universität des Saarlandes ausgezeichnet.

Mehr als 300 Schüler aus 23 saarländischen Schulen hatten mehrere Monate Zeit, ihre Ideen mit Holz, Pappe und weiteren Materialien umzusetzen. Schon die Namen der Modelle zeugen von Kreativität: etwa "Skikarus", "Weltraumschanze Galaktika" oder "Der speiende Affe". Die insgesamt 116 eingereichten Beiträge folgen zwar alle denselben Vorgaben, unterscheiden sich aber in der Ausarbeitung enorm. Manche präsentierten sich quietschbunt mit allerlei Dekorationen, andere hingegen eher nüchtern und elegant. "Jedes Modell hat seine eigene Schönheit", befand der Schirmherr des Wettbewerbs, Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD).

Ausgezeichnet wurden insgesamt 73 Schüler mit 30 Preisen, 15 in jeder der beiden Altersgruppen. Den ersten Platz in der Gruppe bis Klassenstufe acht belegte Julian Schwaiger. Das Modell "High Light" des 14-Jährigen von der Integrierten Montessori-Gemeinschaftsschule in Friedrichsthal sei "super gelungen, wirklich ein Highlight", sagte Jurymitglied Christine Mörgen. Die Idee, dass die Schanze leicht und elegant wirken sollte, war gelungen: Das filigrane Holzgerüst mit der nahezu transparenten Folie setzte sich gegen alle Mitbewerber durch.

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