Zweibrücken-Ernstweiler

Hinweise nach tödlichem Unfall

Der tödliche Unfall hatte sich am 1. Juli auf der A8 nahe der Auffahrt Ernstweiler (in Fahrtrichtung Saarland) ereignet.FOTO: BeckerBredel

Zweibrücken. Nach einem Zusammenstoß auf der A8 bei Ernstweiler, bei dem ein 13-Jähriger starb, ist der Verursacher noch flüchtig.

Der tödliche Unfall auf der A 8 bei Ernstweiler mit anschließender Fahrerflucht schlägt enorme Wellen. Die sind mittlerweile so hoch, dass sich selbst die Polizei erstaunt darüber zeigt. Martin Sema, Sprecher der Polizeidirektion Pirmasens, die für die Inspektion in Zweibrücken mit zuständig ist, zeigt sich auf Anfrage unserer Zeitung beeindruckt von der Resonanz. „Wir bekommen inzwischen Hinweise aus dem gesamten Bundesgebiet. Damit hätten wir nicht gerechnet“, sagte Sema.


Die sozialen Medien hätten dazu beigetragen. Durch Mitteilungen auf Facebook seien inzwischen bundesweit Menschen informiert. Sema erklärt, dass es bislang leider nur Hinweise gab, die sich als unzutreffend erwiesen. Aber die Polizei ist froh darüber, dass die Menschen so sensibilisiert sind. Lieber gebe es etliche Hinweise zu viel als den einen entscheidenden Hinweis zu wenig, verdeutlicht der Polizeisprecher.

Sema räumt ein, dass mit jedem Tag, an dem der Unfallflüchtige unbehelligt bleibe, die Wahrscheinlichkeit sinke, diesen noch zu erwischen. Der Polizeisprecher erklärt ganz offen, dass die Ermittler darauf setzen, dass der Todesfahrer sein Auto, mit hoher Wahrscheinlichkeit ein weißer beziehungsweise heller Mercedes, früher oder später in eine Werkstatt bringen muss. Oder versucht, diesen klammheimlich selbst beziehungsweise mitr Hilfe anderer zu reparieren – dafür bräuchte er dann aber Ersatzteile, diese müssten eventuell bestellt werden. Alles Fälle, in denen der Flüchtige aus der Deckung kommen muss.

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