CDU und SPD beenden Sondierungen

Was die Pläne fürs Saarland bedeuten

Eltern sollen nach den Plänen von Union und SPD im Bund bei den Kosten für einen Kita-Platz entlastet werden. Das gleiche Ziel verfolgt auch die saarländische Landesregierung. FOTO: Monika Skolimowska / dpa

Union und SPD im Bund wollen auch Anliegen der Saar-Regierung aufgreifen. Einige Ideen könnten aber teuer werden.

Kitas: Eltern sollen von den Kita-Gebühren entlastet werden, „bis hin zur Gebührenfreiheit“. Die Landesregierung will ihrerseits die Gebühren ab 2019 senken. Dies wäre mit Bundesmitteln sicher leichter.

Ganztagsschulen: Eltern sollen einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter erhalten. Union und SPD wollen hierfür zwei Milliarden Euro bis 2021 locker machen. Fürs Saarland wären das rund 25 Millionen Euro. Es ist fraglich, ob diese Summe des Bundes reichen wird – oder ob am Ende wieder die Länder und Kommunen werden draufzahlen müssen, wie so oft in der Vergangenheit.

Schulsanierung: Die Ankündigung einer „Investitionsoffensive“ für Schulen dürfte die Bürgermeister und Landräte im Saarland freuen, denn der Sanierungsstau ist groß. Explizit nennen Union und SPD auch eine „Ausstattungsoffensive“ für berufliche Schulen.

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