Neujahrsempfang

Willkommen und Abschied in Ensdorf

Das neue Jahr hieß Bürgermeister Hartwin Faust beim Ensdorfer Neujahrsempfang willkommen. FOTO: Johannes A. Bodwing

Ensdorf. Bürgermeister Hartwin Faust lud zu seinem letzten Neujahrsempfang.

Willkommen und Abschied lagen am Freitagabend im Bergmannsheim eng beieinander. Zum Neujahrsempfang der Gemeinde Ensdorf begrüßte dort Bürgermeister Hartwin Faust etliche hundert Gäste. Gleichzeitig war es sein letzter Empfang zum Jahresbeginn. Im Oktober geht Faust nach sieben Amtsjahren in den Ruhestand. Dann folgt in der Spitze der Ensdorfer Verwaltung eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger.

Vor der hellen Bühne standen fünf Stuhlreihen mit rund 30 Plätzen. Im Saal verteilt waren große, runde Stehtische, überwiegend weiß gedeckt und mit Blätterteigstangen in geflochtenen Körben. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn standen Einwohner der Gemeinde in einer langen Reihe vom Eingang bis in den Saal. Dort begrüßte Hartwin Faust zusammen mit seiner Ehefrau die Gäste mit Handschlag oder freundschaftlicher Umarmung. Darunter auch Vertreter von Hilfsdiensten, Kirche, Wirtschaft, Politik und Vereinen sowie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Sekt stand bereit, Säfte, Bier und Cola. Das Ensdorfer Gitarren-Duo Thomas und Lucas Reichmann eröffnete den Abend. Dann begrüßte Faust gleich zu Beginn seiner Rede auch „die jungen Menschen, die in 2019 erstmals an der Kommunalwahl teilnehmen und ihr Votum abgeben dürfen“. Die Politik in Ensdorf sei von allen Verantwortlichen am Wohle der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtete worden. „So dass eigentlich kein Platz für eine Protestwahl und auch kein Platz für eine Protestpartei gegeben ist.“

Als recht unspektakulär bezeichnete Faust das zurückliegende Jahr. Jedoch sah Faust die Streitigkeiten innerhalb der christlichen Parteien auf Bundesebene und das Verhalten im Fall des Verfassungsschutzchefs Hans-Georg Maaßen als Zeichen dafür, „dass die Verantwortlichen in Berlin weit weg sind von der Denke der Bürgerinnen und Bürger“. Die Rolle dreier saarländischer Politiker auf Bundesebene wertete er als erfreulich. „Offensichtlich hat das Saarland nun Berlin erobert.“

(az)
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