Literatur

„Lyrik hat derzeit einen schweren Stand“

Zwei Dichter:  Andreas Drescher aus Saarlouis (links) und Anton G. Leitner aus München in der Stadtbibliothek in Saarlouis. FOTO: Thomas Seeber /

Saarlouis. Lyriker Andreas Drescher und Anton G. Leitner: Gedichte haben es auf dem deutschen Markt schwer.

Gut besucht war die Lesung des Saarlouiser Schriftstellers Andreas H. Drescher und des Weßlinger Dichters Anton G. Leitner, zu der die vhs Saarlouis und die Stadtbibliothek eingeladen hatten. Beide lieferten Texte zum Thema „Winter mit Aussicht“. Hier sprechen sie über Erfahrungen mit Lyrik.

Wie und wann hat Ihre schriftstellerische Arbeit begonnen?

Andreas H. Drescher Mit 13 spukten bereits komische Sätze in meinem Kopf, die ich zu Papier brachte. Ich fing an, Gedichte zu schreiben und habe mich lange mit diesem Genre beschäftigt. Erst mit 20 ging‘s mit der Prosa los.


(jst)
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