Gemeinderat

Nur ein Nachtragshaushalt bringt die Genehmigung

Peter Lehnert, Bürgermeister von Nalbach FOTO: Johannes A. Bodwing

Nalbach. Wegen Auflagen der Kommunalaufsicht kann Nalbach zunächst rund 290 000 Euro weniger investieren als geplant.

Der Nalbacher Gemeinderat hat bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig einen Nachtragshaushalt für das Jahr 2019 verabschiedet. Dieser war Voraussetzung für die Genehmigung des Haushaltsplans 2018/19 durch die Kommunalaufsicht in Form des Landesverwaltungamtes (LaVA).

Hintergrund sei, erläuterte der Verwaltungschef Peter Lehnert, dass sich gezeigt habe, dass die veranschlagten Investitionen nicht ausreichend finanziert seien. Das LaVA habe nun der Gemeinde mit der Genehmigung des Doppel-Haushaltes die Auflage erteilt, für 2019 einen Nachtragshaushalt aufzustellen. In diesem werden die in der Vergangenheit veranschlagten Maßnahmen in Höhe von 530 000 Euro nachfinanziert und für die nicht übertragenen Reste in Höhe von 301 000 Euro neue Mittel veranschlagt. Dazu sei das Kreditvolumen der Gemeinde für 2019 erhöht worden.

Die Verwaltung schätzt, dass die Überschreitung des ursprünglich geplanten Kreditvolumens durch entsprechend geringer geplante Investitionskredite wieder kompensiert werden können. Demnach werden in den Jahren 2020 bis 2022 Mittel in Höhe von rund 290 000 Euro aus dem Investitionsprogramm entfernt.

(lx)
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