Jahresrückblick

Nur an manchen Baustellen geht’s weiter

82 Container wurden zum Ausweichquartier für Krippen- und Kindergartenkinder montiert. FOTO: Johannes A. Bodwing

Wallerfangen. Gerade in Sachen Baustellen besteht in Wallerfangen einiger Nachholbedarf. Doch es gibt auch Positives fürs Jahr 2018 zu vermelden.

In der Gemeinde der Dauer-Baustellen war 2018 nur an einigen Stellen Fortschritt zu verzeichnen. So hat sich an der Brücke Ihn noch nichts bewegt. Seit 2015 schon steht nun fest: Die Großbachbrücke in Ihn ist nicht mehr verkehrssicher und muss neu gebaut werden. Das Bauwerk aus den 50er-Jahren, einzige Querung über den Ihner Bach, kann auch nicht mehr saniert werden. Doch ein Baubeginn, stellte sich am Mai heraus, war auch 2018 noch nicht in Sicht. Die Planungen verzögern sich Jahr um Jahr – dabei hat die Gemeinde Wallerfangen sogar das Geld dafür. Grund sind juristische Probleme mit einem der zwölf Anlieger. Ob 2019 nun wirklich Baubeginn sein kann, wie es die Gemeinde ankündigte, wird sich zeigen.

Dafür ist in die Kita-Situation endlich Bewegung gekommen: Im April wurde das Ausweichquartier aus Containern für den Kindergarten St. Katharina eröffnet, auf dem alten Sportplatz sind fünf Kindergartengruppen für gut zwei Jahre ausgelagert. Außerdem 33 Krippenkinder, denn die neugebaute Krippe auf der Adolphshöhe steht nach wie vor leer. Der Spatenstich für den lange fälligen Neubau der Kita St. Katharina, größer, aber an alter Stelle, erfolgte dann Ende November. Die neue Kita soll Anfang 2020 fertig sein.

In Sachen Kita-Gebühren, die im Juni deutlich steigen sollten, ruderte der Gemeinderat aber im September doch wieder zurück: Nach deutlichen Protesten der Elternschaft, die weder in Wallerfangen noch in Gisingen zufrieden mit der baulichen Situation der Kitas sind.

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