Volleyball

Eine Spätstarterin in Sachen Volleyball

Doreen Werth (rechts) hat den Ball angenommen. Links wartet Noreen Geenen auf das Zuspiel. Die Mittelblockerin geht seit zwei Jahren für den SSC Freisen, zuvor hatte sie lange Jahre Handball gespielt. FOTO: B&K / Bonenberger

Freisen. Noreen Geenen trifft an diesem Samstag in der Volleyball-Regionalliga mit ihrem SSC Freisen auf Bad Soden II. Dass die 26-Jährige einmal für einen Regionalligisten ans Netz gehen würde, war noch vor wenigen Jahren nicht absehbar.

Ein bisschen kurios ist es ja schon: Früher war Noreen Geenen froh, wenn ein Ball von ihr ins Netz ging. Heute ärgert sich die 26-Jährige darüber. Der Grund: Geenen hat die Sportart gewechselt. Bis zu ihrem 18. Lebensjahr spielte die SSC-Akteurin ausschließlich Handball bei ihrem Heimatverein, der HSG Bexbach. Landete da ein Ball von ihr im Netz, war das ein Tor für ihre Mannschaft – und der Jubel war groß.


Doch mit 18 entdeckte Geenen noch eine andere Sportart. „Das hing im wesentlichen damit zusammen, dass ich nun ein Auto hatte“, erklärt die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Uni Trier und lacht. Die heute 26-Jährige begann, beim TV Kirkel mit dem Volleyball – und Bälle im Netz bedeuteten fortan ein Ärgernis. Denn dann war es ein Punkt für den Gegner.

 Mittlerweile hat sie sich für den Volleyball entschieden. Nach ihrem studienbedingten Umzug nach Trier betrieb sie ein paar Jahre lang noch beide Sportarten parallel, doch mittlerweile ist Geenen nur noch am Netz aktiv.

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