Die Toten Hosen am Bostalsee

„High noon“ für die Ordnungshüter

Campino von den Toten Hosen in Aktion beim Konzert vor fünf Jahren an gleicher Stätte. Damals wie diesmal gilt: an beiden Tagen ausverkauft. FOTO: B&K- Fotograf Bonenberger

Bosen. Um 12 Uhr Mittags startet am Freitag die Anreise der Fans zum Bostalsee, wo die Kultband Die Toten Hosen auftritt.

Je 25 000 Festivalbesucher werden am Freitag und Samstag zum Open-Air-Festival mit den Toten Hosen an den Bostalsee strömen. Auf „Tage wie diese“ ist die Polizeiinspektion (PI) Nordsaarland in Wadern positiv eingestellt. „Auch wir sind froh, dass ein so großes Ereignis bei uns stattfindet. Wir sind gut aufgestellt und haben mehr Personal im Einsatz, als beim Veranstaltungswochenende vor fünf Jahren“, verkündet der Waderner Polizei-Chef Andreas Riemenschneider.

Einsatzbesprechung

„High noon“ ist für die Ordnungshüter an diesem Freitag um Punkt 12 Uhr. Dann treffen sich Polizei, Feuerwehr, Sicherheitskräfte und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zur ersten großen Einsatzbesprechung im Konferenzraum der Seeverwaltung. „Wir sind in erster Linie mit dem Bereich Verkehr beschäftigt und wollen die Beeinträchtigungen bei An- und Abreise so gering wie möglich halten“, sagt Riemenschneider. Pro Festivaltag geht er von einer Karawane mit 10 000 Fahrzeugen aus, die die ausgewiesenen Parkplätze ansteuern sollen. „Und das am besten frühzeitig“, rät er den Besuchern. Große Rucksäcke und Taschen sollen die Besucher  gleich im Auto lassen. Beim Einlass zum Festivalgelände werden Taschen kontrolliert. Und völlig klar sei, dass alle Regeln des Kinder- und Jugendschutzgesetzes gelten werden.


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