Versammlung

Löschbezirk rettete 2018 sieben Menschen

Michael Jacob, Kurt Rech, Daniel Birtel, Franz Josef Barth, Alexander Kuhn, Markus Zierhut, Bernd Becker, Frank Feid und Thomas Gläser (von links). FOTO: Manfred Koch

Primstal. Nur eine der beeindruckenden Zahlen, die bei der Jahreshauptversammlung der Wehr Primstal genannt wurden.

Nahezu 3000 Stunden leisteten die Aktiven des Löschbezirks Primstal 2018 bei Übungen und Einsätzen. Nicht inbegriffen seien die Lehrgangsbesuche auf Gemeinde- und Kreisebene sowie an der Landesfeuerwehrschule und Arbeitseinsätze für Fahrzeug- und Geräteinstandsetzung. Mehr als 700 Stunden Mehraufwand brachte die Einführung des neuen Rüstfahrzeugs „RW-Logistik“ mit sich, mit dem sich die Mitglieder der Einsatzabteilung vertraut machen mussten. Dies berichtete Löschbezirksführer Thomas Gläser während der Jahreshauptversammlung.

2018 waren 45 Einsätze abzuarbeiten, einer mehr als im Jahr davor. Die Anzahl der technischen Hilfeleistungen hatte sich gegenüber 2017 von sieben auf 17 mehr als verdoppelt und lag somit wieder im langjährigen Mittel. Außerdem eilten die Einsatzkräfte zu 18 Bränden. Drei Mal lösten Brandmeldeanlagen aus, und sieben Mal waren die Feuerwehrleute in Sachen vorbeugender Brandschutz und Absicherung von Prozessionen im Einsatz. Und noch eine Zahl konnte der Löschbezirkführer laut Pressmitteilung präsentieren: Seine Mannschaft konnte 2018 sieben Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen retten.

Auf das Konto des Löschbezirks gehen im vergangenen Jahr insgesamt 779 Einsatzstunden, fast 300 mehr als 2017. Ausschlaggebend hierfür sei primär der Großeinsatz infolge des Starkregens im benachbarten Kastel gewesen. Außergewöhnlich war auch der Einsatz, bei dem drei Rehkitze aus einem Wasserrückhaltebecken befreit wurden, so der Löschbezirksführer.

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