Rekordzahl

Höchststand bei St. Wendeler Wehr

Auch das Drehleiter-Einsatzfahrzeug kam im vergangenen Jahr beim Löschbezirk St. Wendel-Kernstadt einige Male zum Einsatz. FOTO: Michael Dorscheid

St. Wendel. Die jährliche Versammlung stand beim Löschbezirk St.Wendel-Kernstadt in den Räumen des Feuerwehrgerätehauses an. Neben den Angehörigen des Löschbezirks konnte Löschbezirksführer Jochen Willmann den Wehrführer Rüdiger Cullmann, den Beigeordneten Kurt Wiese und den Landesbrandinspekteur Timo Meyer begrüßen.

Im Jahr 2018 hat der Löschbezirk mit 222 Einsätzen nach eigenen Angaben einen neuen Höchststand erreicht. 32 Menschen konnte dabei gerettet und drei Personen nur noch tot geborgen werden. Zu der hohen Zahl beigetragen hatten die Starkregenereignisse im Sommer, bei denen über Stunden alle verfügbaren Kräfte im Einsatz waren. Insgesamt wurden im Einsatz- und Übungsdienst 6730,75 Stunden ehrenamtlich geleistet.

Im Gespräch mit dem Beigeordneten und dem Landesbrandinspekteur konnten erfolgreiche Maßnahmen des vergangenen Jahres, aber auch verbleibende Verbesserungspotentiale besprochen werden. Dies betrifft sowohl die Belastung durch eine steigende Zahl an Einsätzen und Fehlalarmen, als auch die Tatsache, dass weitere Mitglieder stets  gebraucht werden.

Zudem weist der Löschbezirk auf seinen jährlich stattfindenden Tag der offenen Tür hin, der am Sonntag, 19. Mai, veranstaltet wird. Dieses Mal mit „einer besonders spannenden Neupräsentation“, kündigt der Löschbezirk an.

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