22 Verdächtige im Fokus

Staatsanwaltschaft äußert sich erstmals zu beglischem Fußball-Skandal

Journalisten vor der Geschäftsstelle des RSC Anderlecht. FOTO: REUTERS / FRANCOIS WALSCHAERTS

Die Bundesanwaltschaft hat sich zu den Ermittlungen im belgischen Fußball geäußert. Demnach könnten zwei Spiele verschoben worden sein.

Bei dem Betrugsskandal im belgischen Fußball sind möglicherweise zwei Spiele der ersten Liga manipuliert worden. Weitere Hinweise darauf hätten sich im Laufe der Ermittlungen ergeben, teilte die Bundesstaatsanwaltschaft am Donnerstag in Brüssel mit. Bei den in Frage kommenden Partien soll es sich demnach um Spiele im Abstiegskampf der Saison 2017/2018 handeln.

Wegen des Verdachts auf Geldwäsche, Korruption und Spielmanipulationen hatte die Polizei zuvor Dutzende Gebäude in Belgien und im Ausland durchsucht und mehrere Personen festgenommen. Von den Ermittlungen sind Topclubs wie der RSC Anderlecht oder der FC Brügge betroffen.


(dpa/sef)
top