Ligue 1

Tuchel-Time nach Titelgewinn: Paris blickt bereits nach vorn

Meisterfeier: Edinson Cavani schwenkt die PSG-Fahne. Foto: Michel Euler/APFOTO: Michel Euler

Paris. Nach dem Gewinn des siebten französischen Meister-Titels stand bei Paris Saint-Germain im Prinzenparkstadion sofort einer im Mittelpunkt, der überhaupt nichts zum Triumph beigetragen hatte: Thomas Tuchel.

Wird die Verpflichtung des deutschen Fußball-Trainers nun offiziell bestätigt?, wollten Reporter nach dem 7:1-Kantersieg gegen Titelverteidiger und Verfolger AS Monaco vom Clubboss in erster Linie wissen. Nasser al-Khelaifi ließ sich aber nichts entreißen: „Wir haben einen Trainer, der einen Vertrag bis Saisonende hat, und das ist Unai Emery“, sagte er nur.

Zurückhaltung übten auch die ebenfalls nach dem Match befragten PSG-Profis. „Tuchel? Ich kenne ihn überhaupt nicht. Aber ich habe gelesen, dass er ein guter Trainer sein soll“, sagte Marco Verratti. Nur ein Versteckspiel, um Noch-Coach Emery zu respektieren?

Nicht nur französische Medien sind jedenfalls davon überzeugt, dass die Verpflichtung des früheren Mainz- und BVB-Trainers bereits perfekt ist. Dabei hatte PSG mit Weltmeister Julian Draxler in seltener Stammspielerrolle und dafür ohne die verletzten Stürmerstars Neymar und Kylian Mbappé eine der besten Vorstellungen der Saison geliefert. Während Neymar in Brasilien Poker spielte, trafen Giovani Lo Celso (14./28.), Edinson Cavani (17.), Ángel Di María (20./59.), Radamel Falcao ins eigene Tor (77.) und Draxler (87.) für die Hausherren. Rony Lopes (38.) gelang das Tor der Fürstentum-Kicker.

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