Eurocup

ALBA Berlin unterliegt Valencia BC im Finale

Valencias Bojan Dubljevic (M) kann gegen die Verteidigung der Berliner punkten. Foto: Francesc Juan/AFP7/dpa FOTO: Francesc Juan/AFP7

Berlin. ALBA Berlin hat die Finalserie im Eurocup verloren und damit den größten Erfolg eines deutschen Basketball-Clubs in einem europäischen Wettbewerb verpasst.

Die überforderten Hauptstädter unterlagen bei Valencia Basket klar mit 63:89 (33:46) und mussten sich den hoch überlegenen Spaniern nach insgesamt drei Spielen mit 1:2 geschlagen geben. Erfolgreichste Berliner Werfer waren Peyton Siva mit 14 und Rokas Giedraitis mit 19 Punkten.

„Man ist immer traurig und enttäuscht, wenn man ein Finale verliert. Aber wir dürfen nicht vergessen, gegen wen wir heute gespielt haben. Wir hätten nur eine Chance gehabt, wenn wir am oberen Limit gespielt hätten, das ist uns aber nicht gelungen“, sagte Berlins Sportdirektor Himar Ojeda: „Wir sind trotzdem sehr stolz, weil wir eine überragende Eurocup-Saison gespielt haben.“

Mit einem Sieg hätte ALBA Historisches leisten können, denn nie zuvor konnte ein Bundesligist im zweitwichtigsten Vereinswettbewerb Europas triumphieren. 24 Jahre nach dem Gewinn des damaligen Korac-Cups blieb der Traum vom zweiten internationalen ALBA-Titel unerfüllt. Während Rekordsieger Valencia den Eurocup zum vierten Mal holte und sich so das Ticket für die nächste Saison in der Königsklasse Euroleague sicherte, verloren die Berliner unter Trainer Aíto García Reneses das nächste Finale. Schon im Pokal und im Kampf um die deutsche Meisterschaft hatte es in den vergangenen Jahren insgesamt drei bittere Niederlagen gegeben.

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