Euroleague-Fehlstart

Brose Bamberg: „Sind noch kein Team“

Das Team von Andrea Trinchieri kassierte zum Euroleague-Auftakt eine Heimniederlage. Foto: Hans-Martin IsslerFOTO: Hans-Martin Issler

Bamberg. Nach der unglücklichen Auftaktniederlage von Brose Bamberg in der Basketball-Euroleague sieht sich Trainer Andrea Trinchieri in seiner Einschätzung der Mannschaft bestätigt.

Der Italiener hatte im Sommer einen großen personellen Umbruch beim deutschen Meister zu gestalten und ist damit längst nicht fertig. „Wir sind noch kein Team“, sagte Trinchieri nach dem 71:88 vom Donnerstag gegen Maccabi Tel Aviv, das sich die Franken im letzten Viertel eingebrockt hatten. „Wir haben eine Menge zu tun. Aber ich bin nach dem Spiel nicht besorgter als zuvor. Es ist ein Prozess.“

Bis sechs Minuten vor Schluss hatten die Hausherren gegen den Champion von 2014 mitgehalten. Es stand 67:67. Dann klappte nichts mehr. Mit einem 19:0-Lauf machten die Israelis alles klar. „Über 33 Minuten haben wir einen guten Job gemacht“, erkannte Trinchieri. „Dann sind wir – warum auch immer – geschmolzen. Ganz einfach. Wir konnten nicht mehr dagegenhalten.“

Angeführt von Topscorer Pierre Jackson (27 Punkte), der allein im letzten Viertel vier Dreier traf, stürmten die Gäste zum deutlichen Erfolg. Bamberg reichten 16 Zähler von Routinier Nikos Zisis, zwölf von Center Leon Radosevic und je zehn der Neuzugänge Ricky Hickmann und Augustine Rubit nicht. „Wir müssen lernen, volle 40 Minuten Basketball zu spielen“, sagte Hickman im TV-Sender TelekomSport. Der Amerikaner hatte 2014 noch mit Tel Aviv die Euroleague gewonnen.

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