Box-Weltmeister

WBA hebt Sperre gegen Kölner Boxer Charr auf

Der WBA-Weltmeister im Schwergewicht, Manuel Charr, macht bei einem Pressetraining Aufwärmübungen. FOTO: dpa / Roland Weihrauch

Boxer Manuel Charr darf seinen Weltmeistertitel nun doch verteidigen. der Weltverband WBA nahm seine Dopingsperre wegen Verfahrensfehlern zurück. Nun hat er 60 Tage Zeit, gegen Fres Oquendo zu kämpfen.

Spektakuläre Wende im Doping-Wirrwarr um den in Köln lebenden Box-Weltmeister Manuel Charr: Der Weltverband WBA hob die sechsmonatige Sperre gegen den 34 Jahre alten Schwergewichtler vorzeitig auf und setzte dem Libanesen eine Frist von 60 Tagen für eine Pflichtverteidigung gegen Fres Oquendo (Puerto Rico). Dies teilte die WBA in einer Erklärung mit.

Dieser Kampf war bereits für den 29. September 2018 in Köln geplant gewesen, bei Charr wurden jedoch neun Tage zuvor bei einem Urintest laut der Voluntary Anti-Doping Association (VADA) die Anabolika Epitrenbolon und Drostanolon nachgewiesen.

Die VADA hatte dem Team Charr jedoch keine Möglichkeit gegeben, bei der Öffnung der beantragten B-Probe anwesend zu sein. Dabei handelte es sich um einen Verfahrensfehler. Die Untersuchung einer dritten Probe soll einen negativen Befund erbracht haben.

(rent/sid)
top