Nach Sieglos-Serie

„Bild“: Köllner beim 1. FC Nürnberg vor Beurlaubung

Trainer Michael Köllner (r) und Sportvorstand Andreas Bornemann stehen beim 1. FC Nürnberg in der Kritik. Foto: Daniel Karmann FOTO: Daniel Karmann

Nürnberg. Die Frage nach der Zukunft von Michael Köllner als Cheftrainer des 1. FC Nürnberg wurde zum nächtlichen Geduldsspiel.

Der Aufsichtsrat des fränkischen Bundesliga-Schlusslichts beriet auch am Montag über die sportliche Krise - Köllner stand nach Informationen der „Bild“-Zeitung unmittelbar vor der Beurlaubung. Demnach wollte eine Mehrheit im Aufsichtsrat einen neuen Coach. Sportvorstand Andreas Bornemann soll Köllner aber weiter verteidigt haben.

Bornemann und Finanzvorstand Niels Rossow verantworten beim „Club“ das Tagesgeschäft. Entscheidungen wie in einer Trainerfrage erfordern im Vorstand „die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen“, heißt es in der Satzung des Vereins. Allerdings steht dort auch: „Bei Stimmengleichheit hat jedes Vorstandsmitglied das Recht, die Angelegenheit dem Aufsichtsrat zur Entscheidung vorzulegen.“

„Wir befinden uns in einem Diskussionsprozess“, hatte Aufsichtsratsboss Thomas Grethlein den „Nürnberger Nachrichten“ nach einem Treffen am Sonntag gesagt. Es gebe „für alles ein Für und Wider“. Der Aufsichtsrat war dem Vernehmen nach aber gegen eine weitere Zusammenarbeit mit Köllner.

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