Ehrhoff als Repräsentant im Gespräch

Rästelraten um neuen Eishockey-Bundestrainer

Ex-Nationalspieler Christian Ehrhoff.FOTO: DEB, Christian Ehrhoff / DEB

Der DEB reagiert mit veränderten Strukturen auf den Abgang von Bundestrainer Sturm. Nachfolger wird wohl ein in Deutschland noch recht Unbekannter. Um dem Nationalteam wieder ein „Gesicht“ zu geben, ist zudem der Einstieg von Ex-NHL-Star Ehrhoff wahrscheinlich.

Das Eishockey-Nationalteam steht vor strukturellen Veränderungen. Nach dem Ende der überaus erfolgreichen Ära von Bundestrainer Marco Sturm wird sich der Deutsche Eishockey-Bund neu aufstellen, um den Aufschwung der vergangenen drei Jahre nach Möglichkeit fortzuführen: Mit einem wohl jungen und in Deutschland noch recht unbekannten künftigen Bundestrainer hofft der DEB auf eine Art „Nagelsmann-Effekt“ auch im Eishockey. Zudem soll Sportdirektor Stefan Schaidnagel in seiner Position deutlich gestärkt werden und Olympia-Silbergewinner Christian Ehrhoff als Repräsentant des Nationalteams für die Öffentlichkeit einsteigen.

„Die Gespräche laufen“, bestätigte DEB-Präsident Franz Reindl der Deutschen Presse-Agentur Verhandlungen bei der wichtigsten Personalie: Die des Bundestrainers und damit des Nachfolgers von Sturm (40), der inzwischen als Co-Trainer der Los Angeles Kings seine Karriere als NHL-Coach starten will. Dabei läuft es auf eine Überraschung hinaus, die schon bald verkündet werden könnte. Der gesamte DEB hält sich mit Namen aber noch sehr bedeckt - „Mister X“ steht noch woanders unter Vertrag.


(dpa/ako)
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