Eishockey-Turnier

Deutschland-Cup feiert erfolgreiche Premiere in Krefeld

Die Fans der russischen Mannschaft waren sehr zahlreich zum Deutschland-Cup gekommen und sorgten auf den Rängen für eine tolle Stimmung.FOTO: Samla Fotoagentur / samla.de

DEB-Präsident Franz Reindl zog ein überaus positives Fazit nach der Deutschland-Cup-Premiere in Krefeld. In der Tat war das Eishockey-Turnier eine tolle Werbung fpr den Standort.

Die Eishockey-Stadt Krefeld ist um ein historisches Ereignis reicher. Von Donnerstag bis Sonntag war der Deutschland-Cup zum ersten Mal an der Westparkstraße zu Hause. Die Mitarbeiter der Arena sowie die Helfer der Pinguine und des Krefelder EV sorgten für eine gelungene Premiere und machten eine tolle Werbung für den Standort Krefeld. „Ich bin in mehrfacher Hinsicht unheimlich stolz. Zum einen, dass wir vom DEB überhaupt den Zuspruch bekommen haben. Zweitens, dass wir dieses Turnier gemeinsam mit dem DEB erfolgreich abgewickelt haben“, sagte Paul Keusch von der Seidenweberhaus GmbH als Betreiber des KöPa. Er bedankte sich besonders bei „seinem Team“ mit Hallen-Managerin Inge Klaßen an der Spitze: „Die haben einen Topjob gemacht. Ich freue mich schon auf die nächsten beiden Jahre“.

 DEB-Präsident Franz Reindl zog ein überaus positives Fazit: „Wir sind sehr gut aufgenommen worden. Hier kann man sich wohlfühlen. Man merkt, dass Krefeld eine Eishockey-Stadt ist. Wichtig ist, dass die Teams einen Standard vorfinden, der international notwendig ist. Der veränderte Spielmodus hat uns zwar Zuschauer gekostet. Aber das nehmen wir gerne in Kauf, denn die Gesundheit der Spieler geht vor.“ Auch Robert Schütt, Event- und Marketingchef des DEB, zeigte sich hochzufrieden: „Alles ist optimal gelaufen. Eigentlich brauche ich im kommenden Jahr mit meinem Team gar nicht mehr zu erscheinen. Die Leute hier haben alles im Griff.“

Auch wenn die deutsche Mannschaft bei den drei Abschiedsspielen von Bundestrainer Marco Sturm nicht gewinnen konnte, trübte das nicht die guten Leistungen seines Teams. An Kampf und Einsatzwillen fehlte es nicht. Bei den Niederlagen gegen Russland nach Verlängerung und gegen die Schweiz nach Penaltyschießen fehlte in den entscheidenden Phasen das notwendige Glück. Insgesamt stand das Turnier auf einem sehr guten Niveau. Besonders die Auftritte der jungen Teams aus Russland und der Schweiz waren echte Leckerbissen und an Schnelligkeit und Technik kaum zu überbieten. Nicht umsonst saßen viele Scouts aus der besten Liga der Welt (NHL) auf der Tribüne und machten sich reichlich Notizen.

top