Abschied als Bundestrainer

Marco Sturm richtet deutliche Worte an die DEL

Am Sonntag geht die Ära von Eishockey-Bundestrainer Sturm in Krefeld zu Ende - vorerst. Der künftige Co-Trainer der Los Angeles Kings ließ sich eine Option für die Zukunft offen. Eine deutliche Forderung gab es noch einmal an die DEL.

Vor seinem Abschied als Bundestrainer hat Marco Sturm noch einmal deutliche Worte an die Deutsche Eishockey Liga gerichtet. Unter anderem, um seiner Forderung nach mehr Nachwuchsarbeit in der DEL Nachdruck zu verleihen, nahm der 40-Jährige am Rande des Deutschland Cups in Krefeld auch noch einmal an einer Präsidiumssitzung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) teil.

„Ich habe mich für die Zusammenarbeit bedankt und noch einmal ein Fazit meiner Arbeit gezogen“, berichtete Sturm nach dem 3:4 nach Penaltyschießen gegen die Schweiz am Samstag.

Dabei formulierte der scheidende Bundestrainer auch noch einmal einen Appell an DEB-Präsident Franz Reindl. „Das war mein Wunsch an Franz Reindl, dass er den Kontakt zur Liga sucht. Denn momentan reicht es einfach nicht“, sagte Sturm deutlich. Zu viele mittelmäßige Ausländer in der Liga nähmen talentierten jungen deutschen Spielern die Plätze im Team - so lautet eine in den vergangenen Jahren von Sturm immer wieder formulierte Kernthese.

(lt/dpa)
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