Ehemaliger Nationalteam-Kapitän

Goc hofft auf schnelle Lösung bei der Suche nach einem Eishockey-Bundestrainer

Marcel Goc bei einem Einsatz für das deutsche Eishockey-Team bei Olympia 2018. FOTO: dpa, nic hak

Marcel Goc geht davon aus, dass der Deutsche Eishockey Bund schnell einen Nachfolger für den früheren Bundestrainer Marco Sturm finden wird. Sturm hatte das DEB-Team vor einigen Wochen verlassen. Er ist nun Co-Trainer in Los Angeles in der NHL.

Der frühere Nationalmannschaftskapitän Marcel Goc hat bei der Suche nach einem Nachfolger für Bundestrainer Marco Sturm Vertrauen in die Führungsspitze des Deutschen Eishockey-Bunds. „Ich denke, wir haben ganz gute Männer in den Positionen, die die Entscheidung treffen. Ich denke, da findet sich schon der Richtige“, sagte der frühere NHL-Stürmer.

Der momentan verletzte Profi der Adler Mannheim würde eine zeitnahe Lösung befürworten. „Das Gute ist, dass sie bis zur WM noch ein bisschen Zeit haben. Aber ich denke, je früher man jemanden findet, von dem man auch meint, dass es gut läuft, desto besser“, sagte der 35-Jährige. „Je eher kann man sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren.“ Die nächste Weltmeisterschaft findet im Mai 2019 in der Slowakei statt.

Goc kann sich ebenso wie sein Mannheimer Teamkollege Marcus Kink den früheren Top-Verteidiger Christian Ehrhoff in der Rolle des Generalmanagers beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) vorstellen. „Ich würde mir wünschen, dass Christian dem Eishockey erhalten bleibt. In so einer Position wäre er sehr wertvoll. Das wäre ein Riesending“, sagte Kink, einer der Führungsspieler in der deutschen Auswahl.

(rent/dpa)
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