Nach Formel-1-Finale

Vettels Rede vom Team und Hamiltons Oberkörper-Strip

„Wir müssen uns jedes Detail anschauen und als Gruppe gestärkt nächstes Jahr zurückkommen“, sagte Sebastian Vettel. Foto: Kamran Jebreili/APFOTO: Kamran Jebreili

Abu Dhabi. Das Finale wurde zur Bestätigung einer ganzen Formel-1-Saison. Lewis Hamilton schafft im Mercedes, was er sich vornimmt. Der geschlagene viermalige Weltmeister Sebastian Vettel im Ferrari eben nicht. Auch sonst setzten sich beim Großen Preis von Abu Dhabi einige Trends fort.

VETTEL SPRICHT IMMER WIEDER VOM TEAM

Es kann nicht alles so sein, wie er es sich vorstellt. „Wir müssen uns jedes Detail anschauen und als Gruppe gestärkt nächstes Jahr zurückkommen“, sagte Sebastian Vettel in Abu Dhabi. Gruppe, Mannschaft, Team. Auch andere wie Bernie Ecclestone oder Nico Rosberg haben durchaus fehlende Liebe oder Unterstützung für Vettel bei Ferrari ausgemacht. Das, was Hamilton bei Mercedes genießt. Das, was ihn bei Mercedes zur Entfaltung hat kommen lassen. Ohne das wird es Vettel auch im fünften Jahr schwer haben. Erst recht, wenn in Charles Leclerc ein Zögling des Rennstalls den zweiten Ferrari steuert.

HAMILTON WÄCHST WEITER


Er wollte es den Zuschauern auf der ganzen Welt zeigen: „Ich wachse weiter“ hat Hamilton auf Englisch auf dem Rücken tätowiert. Er hätte den Oberkörper-Striptease auf dem Podest nach dem Großen Preis von Abu Dhabi aber gar nicht machen müssen. Er siegte auch nach dem WM-Titel in Mexiko weiter, gewann in Brasilien und nun auch in Abu Dhabi. „Das Team hat das gesamte Jahr über außergewöhnliche Arbeit abgeliefert und ich wollte unbedingt für sie abliefern und die Saison stark abschließen“, sagte er. Und noch etwas trieb Hamilton, den mittlerweile 73-maligen Grand-Prix-Gewinner, an: Diese Saison so zu beenden, wie er die nächste auf dem Weg zum sechsten Weltmeister-Titel beginnen will.

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