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Vor Relegation gegen Karlsruhe

Erzgebirge Aue will Aufstockung der 2. Fußball-Bundesliga

Der erste Einspruch von Aue-Präsident Helge Leonhardt beim DFB blieb erfolglos. Foto: Thomas EisenhuthFOTO: Thomas Eisenhuth

Frankfurt/Aue. Das DFB-Sportgericht hat den Einspruch von Erzgebirge Aue gegen die Wertung der Zweitliga-Niederlage bei Darmstadt 98 zurückgewiesen.

Mit einem verzweifelten Versuch kämpft der FC Erzgebirge Aue um den Klassenerhalt. Der Verein möchte die 2. Fußball-Bundesliga auf 19 Vereine aufstocken lassen.

Diesen Vorschlag will Aue nach Angaben von FCE-Präsident Helge Leonhardt dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unterbreiten. Am Donnerstag verhandelt das Gericht in Frankfurt mündlich den erneuten Einspruch der Auer gegen die Wertung des mit 0:1 verlorenen Spiels beim SV Darmstadt 98. Durch dieses Ergebnis muss Aue in der Relegation gegen Karlsruhe um den Klassenerhalt kämpfen.

„Vielleicht können wir uns auf diesen Deal einigen“, sagte Leonhardt. „Aue bleibt in der 2. Bundesliga, und der Karlsruher SC steigt auf. Das wäre ein salomonisches Urteil.“ Der Clubchef geht allerdings davon aus, dass das Relegations-Hinspiel der Auer am Freitag beim Karlsruher SC stattfinden wird.

Der erste Einspruch war vom Sportgericht abgelehnt worden. „Wir sind weiterhin der Meinung, dass ein Regelverstoß vorliegt, der nach den Regularien der DFL und des DFB geahndet werden kann“, sagte Vorstandsmitglied Kay Werner.

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