Europapokal

Flensburg patzt - EHF-Cup-Trio siegt

Sechs Tore von Flensburgs Rasmus Lauge reichten beim ukrainischen Meister nicht. Foto: Axel Heimken FOTO: Axel Heimken

Frankfurt/Main. Bittere Pleite für die SG Flensburg-Handewitt in der Königsklasse, gelungener Auftakt für das Bundesliga-Trio im EHF-Cup: Ausgerechnet der deutsche Handball-Meister hat nach der WM-Pause auf internationalem Parkett gepatzt.

Die Flensburger verloren ihr Gastspiel beim ukrainischen Champion Motor Saporoschje überraschend mit 26:28 (12:10) und erlitten damit einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um eine gute Ausgangslage für die K.o.-Phase in der Champions League.

Besser machten es die deutschen Vertreter im EHF-Pokal, die allesamt mit Siegen in die Gruppenphase starteten. Rekordmeister THW Kiel kam beim spanischen Vertreter BM Granollers zu einem überzeugenden 33:22 (18:11), Titelverteidiger Füchse Berlin bezwang in der Neuauflage des Vorjahresfinals den französischen Club Saint-Raphael Var mit 33:29 (17:15). Die TSV Hannover-Burgdorf hatte zuvor ihre Europacup-Premiere gegen HC Eurofarm Rabotnik aus Mazedonien mit 24:21 (16:14) gewonnen.

Flensburg tat sich in der Ukraine äußerst schwer. Selbst ein Vier-Tore-Vorsprung in der ersten Halbzeit gab keine Sicherheit. Vor allem die Abwehr bot zu viele Lücken, was der Außenseiter immer wieder zu leichten Toren nutzte. „Wir hatten alle Möglichkeiten und haben diese Partie aufgrund unserer eigenen Fehler verloren“, haderte SG-Kapitän Tobias Karlsson.

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