Handball-Bundesliga

Flensburg weiter makellos

Flensburgs Rasmus Lauge, hier gegen Hannovers Ilija Brozovic, erzielte elf Tore. FOTO: dpa / Swen Pförtner

Die SG Flensburg-Handewitt holt saisonübergreifend den 31. Sieg in Serie und kommt dem Gewinn der Meisterschaft immer näher. Aber auch alle Verfolger der SG gewinnen. Die Füchse Berlin kassieren dagegen eine empfindliche Niederlage.

Die SG Flensburg-Handewitt befindet sich in der Handball-Bundesliga weiter auf direktem Kurs in Richtung Titelverteidigung. Der deutsche Meister gewann am Donnerstagabend bei der TSV Hannover-Burgdorf mit 33:28 (17:13) und holte damit im 23. Saisonspiel den 23. Sieg. Saisonübergreifend war es bereits der 31. Sieg nacheinander für die Flensburger, bei denen Dänemarks Weltmeister Rasmus Lauge mit zehn Treffern bester Werfer war. Hannovers erste Niederlage nach zuvor vier Bundesliga-Siegen in Serie konnten auch die je sechs Tore der Nationalspieler Kai Häfner und Timo Kastening nicht verhindern.

Erster Verfolger der SG bleibt Rekordmeister THW Kiel, der beim 27:22 (10:10) gegen den abstiegsbedrohten SC DHfK Leipzig jedoch einige Mühe hatte. Gegen die kampfstarken Gäste tat sich der THW über weite Strecken schwer, kam letztlich aber zum verdienten Erfolg. Erfolgreichster Torschütze des THW war Niclas Ekberg mit neun Treffern. Auch Nationaltorhüter Andreas Wolff zeigte eine starke Leistung.

Die Rhein-Neckar Löwen und der SC Magdeburg festigten ihren Platz im Spitzenquartett der Liga. Die Löwen besiegten die HSG Wetzlar mit 31:21 (15:13), Magdeburg setzte sich gegen Die Eulen Ludwigshafen mit 35:26 (18:10) durch. Nach einem klaren Erfolg sah es bei den Löwen aber über weite Strecken nicht aus. Erst gegen Ende der Partie setzten sie sich auch dank einer überragenden Leistung von Spielmacher Andy Schmid ab - elf Treffer gingen auf das Konto des Schweizers. Magdeburgs bester Werfer war Michael Damgaard mit acht Treffern.

(old)
top