Nach Auftaktsieg

„Nicht unsere Kragenweite“: Wolff freut sich auf WM-Start

Applaus: DHB-Keeper Andreas Wolff nach dem Sieg gegen Korea. Foto: Soeren Stache FOTO: Soeren Stache

Berlin. Es dauerte nur wenige Minuten, da blickte Andreas Wolff schon voraus. Der deutsche Handball-Nationaltorhüter tat das auf seine manchmal etwas trockene, aber deutliche Art und Weise.

„Bei allem Respekt für Korea, die das gut gemacht haben, sie waren nicht unsere Kragenweite“, sagte der als Spieler des Spiels ausgezeichnete Wolff nach dem lockeren 30:19 zum Auftakt in die Heim-WM.

13.500 Zuschauer hatten den ersten Sieg begeistert gefeiert, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf der Tribüne applaudiert - das ungleiche Kräftemessen mit den Asiaten beschäftigte Wolff danach aber kaum noch. Für ihn war die Partie in der Berliner Mercedes-Benz Arena offenbar nicht mal ein wirklicher Start in das Turnier gewesen.

„Ich freue mich darauf, wenn das Turnier am Samstag richtig losgeht“, sagte Wolff. Dann geht es gegen die Brasilianer, die der DHB-Auswahl deutlich mehr Schwierigkeiten bereiten könnten. Er könne es kaum erwarten, „wenn wir ein Spiel auf Spitz und Knopf erleben werden, wie dann die Stimmung über 60 Minuten sein wird“, sagte Wolff.

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