Letzter Wettkampftag

Das bringt der Tag bei der Leichtathletik-WM

Hochspringer Mateusz Przybylko kann auf eine Medaille hoffen. Foto: Rainer JensenFOTO: Rainer Jensen

London. Hochspringer Mateusz Przybylko aus Leverkusen darf am Abschlusstag der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London auf eine Medaille hoffen.

Der 25-Jährige steht mit 2,35 Metern auf Platz zwei der diesjährigen Weltbestenliste. Favorit ist jedoch der Olympia-Zweite Mutaz Essa Barshim aus Katar, der noch nie Weltmeister war. Am Sonntag stehen noch einmal zehn Entscheidungen an, darunter vier im Gehen mit der 50-Kilometer-Premiere der Frauen. Über 20 Kilometer zählt Christopher Linke aus Potsdam zu den Medaillenkandidaten.

Die Highlights des Sonntags:

Im 50 Kilometer Gehen (08.45) sind die Frauen auf der längsten Strecke dabei - und dürfen gemeinsam mit den Männern starten. Ob die sieben Frauen aber Werbung für ihre Schatten-Disziplin machen, ist sehr fraglich. Bei den Männern sind auch zwei deutsche Geher am Start: Carl Dohmann (Baden-Baden) und der Erfurter Karl Junghannß.

Im 20 Kilometer Gehen (15.20) will es Christopher Linke diesmal wissen. „Wenn ich am Sonntag wieder Bestzeit gehen kann, dann gewinne ich auf jeden Fall eine Medaille“, sagt der Sportsoldat aus Potsdam. Mit dem Olympia-Fünften Linke am Start sind seine Clubkollegen Nils Brembach und Hagen Pohle.

Im Hochsprung (20.00) hat Mateusz Przybylko in dieser Saison mit seinen 2,35 Metern aufhorchen lassen. Nun steht der 25-Jährige aus Leverkusen im Finale - 2,31 Meter in der Qualifikation sind ein Mutmacher. Auch Routinier Eike Onnen (Hannover) ist dabei. Endlich WM-Gold im Stadion will Mutaz Essa Barshim - ein großer internationaler Titel fehlt dem Mann aus Katar noch. Mit seiner Saisonbestleistung von 2,38 Metern zählt er erneut zu den heißen Medaillenkandidaten.

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