2019 in Doha

Speerwurf-Asse schwitzen für WM-Saison

Die Speerwerfer Johannes Vetter (l-r), Thomas Röhler und Andreas Hofmann stehen bei einem Medientag zusammen. Foto: Gregor FischerFOTO: Gregor Fischer

Jena. Weltmeister Johannes Vetter und Vize-Europameister Andreas Hofmann schwitzen unter der Sonne Südafrikas, Olympiasieger Thomas Röhler bleibt in der Adventszeit lieber zuhause in Jena. „Unsere Halle ist warm genug“, sagt der 27-Jährige.

Für die Speerwurf-Asse, die erfolgreichste Abteilung der deutschen Leichtathletik, ist die WM-Saison bereits angelaufen - unter ganz neuen Vorzeichen.

2019 wird ein Kaugummi-Jahr: Die Weltmeisterschaft in Doha findet wegen der großen Hitze am Golf erst vom 28. September bis 6. Oktober statt. Später sogar als Olympia 1988 in Seoul und 2000 in Sydney. „Das gab's noch nie“, sagt Bundestrainerin Boris Obergföll und findet das „ein bisschen dämlich“. Nach Doha geht es nämlich ganz schnell Richtung Sommerspiele 2020 in Tokio.

Der frühere Weltklasse-Werfer und Ehemann von Ex-Weltmeisterin Christina Obergföll sieht die WM wie viele in der Szene kritisch und versteht nicht, warum Doha nicht wenigstens für September angesetzt wurde: „Ob es da 43 oder 47 Grad hat, das würde keinen Unterschied machen. Das Stadion ist ja eh gekühlt.“

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