Wirbelbruch

Rennfahrerin Flörsch verlässt nach schwerem Unfall das Krankenhaus

Der Wagen von Rennfahrerin Sophia Flörsch fliegt in Macao über das Auto von Rennfahrer Sho Tsuboi. FOTO: dpa / Tony Wong

Die vor einer Woche schwer verunglückte deutsche Rennfahrerin Sophia Flörsch ist auf dem Weg in die Heimat. Beim Formel-3-Weltfinale in Macao hatte sie sich bei ihrem Crash einen Halswirbel gebrochen. Nun denkt sich bereits über die neue Saison nach.

Rennfahrerin Sophia Flörsch hat acht Tage nach ihrem schweren Unfall beim Formel-3-Weltfinale in Macao das Krankenhaus verlassen. „Heute fliege ich heim. Ich bin wirklich froh, meine Familie und Freunde in den nächsten Tagen wiederzusehen“, schrieb die 17 Jahre alte Münchnerin am Montag auf ihrer Facebook-Seite. Flörsch hatte sich bei dem Crash den siebten Halswirbel gebrochen und war danach elf Stunden operiert worden. In ihrer Botschaft bedankte sie sich für den Zuspruch aus aller Welt und die medizinische Versorgung. „Ich habe meinen zweiten Geburtstag am 18.11.2018 in Macao gefeiert“, schrieb Flörsch im Rückblick auf den beängstigenden Unfall.

Sie hatte auf der Geraden vor der Lisboa-Kurve die Kontrolle über ihren Rennwagen vom niederländischen Van-Amersfoort-Team verloren, nachdem sie zuvor mit einem Konkurrenten kollidiert war. Ihr Auto hob dann mit mehr als 250 Stundenkilometern ab und krachte ungebremst durch die Fangzäune in mehreren Metern Höhe gegen Schutzplanken.

Der Weltverband Fia hatte eine Untersuchung der schockierenden Ereignisse angekündigt. Flörsch will die Geschehnisse und ihre Zeit im Conde de S. Januário General Hospital von Macao schnell hinter sich lassen. „Jetzt beginnt ein neues Kapitel, ich kann nicht erwarten, dass es losgeht. Lasst uns den Blick auf 2019 richten“, schrieb die Nachwuchspilotin.


(rent/dpa)
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