Interview

Flörsch nach Horror-Unfall: „Puh, ob der da drin noch lebt?“

Bei Rennfahrerin Sophia Flörsch deutet nach dem Crash in Macau nur noch ein Pflaster am Hals auf die schwere Verletzung hin. Foto: Lino MirgelerFOTO: Lino Mirgeler

München. Die Bilder sind beängstigend. Nachwuchsrennfahrerin Sophia Flörsch fliegt Mitte November beim Weltfinale der Formel 3 auf dem engen Stadtkurs in Macao von der Strecke ab und durchbricht mit ihrem Auto einen Fangzaun.

Die 18-jährige Münchnerin bricht sich den siebten Halswirbel und muss anschließend elf Stunden operiert werden. „Zu wissen, dass ich drei Wochen danach fast alles wieder machen kann und nur noch leichte Schmerzen habe, ist verrückt“, sagt Flörsch im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem spricht sie über ihren Comeback-Plan und welche Rolle ihre Oma in Macao gespielt hat.

Frau Flörsch, wie oft haben Sie sich das Video von Ihrem Unfall schon angesehen?

Sophia Flörsch: Schon ein paarmal, aber um ehrlich zu sein, ist es ein bisschen surreal für mich. Ich saß im Auto, und man erlebt es komplett anders. Das ganze Fliegen ist mit dem Auto ein ganz anderes Gefühl. Deswegen denke ich, wenn ich das Video anschaue, dass es jemand anderes ist, weil es sich anders angefühlt hat.


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