Premieren-Jahr

Motorrad-WM wird elektrisch: Fünfmal MotoE 2019

Einzige Frau bei der Premiere der MotoE: Maria Herrera. Foto: Hendrik Schmidt FOTO: Hendrik Schmidt

Doha. Das Programm der Motorrad-Weltmeisterschaft wird in der an diesem Wochenende in Doha beginnenden Saison um eine weitere Klasse bereichert.

In der MotoE treten die Fahrer mit elektrisch angetriebenen Maschinen an. Gefahren wird im Premieren-Jahr der Elektroklasse im Rahmen von fünf MotoGP-Rennwochenenden. Los geht es Anfang Mai im spanischen Jerez. Im Juli ist die MotoE ein Teil des Deutschland-Grand-Prix auf dem Sachsenring. Le Mans (Frankreich), Spielberg (Österreich) und Misano (Italien) sind weitere Stationen.

Das Fahrerfeld umfasst 18 Namen, darunter ist in Maria Herrera auch eine Frau. Ein deutscher Fahrer taucht in der Nennliste nicht auf, in Intact aber ein deutsches Team. Gefahren wird mit Einheitsmotorrädern des italienischen Herstellers Energica. Bis zu 250 km/h schnell sind die etwa 150 PS starken Elektromotorräder. Binnen 20 Minuten sollen die Batterien mit Hilfe von Schnell-Ladestationen 80 Prozent ihrer Kapazität erreichen. Seitens des WM-Promoters gibt es keine konkreten Pläne, die drei bisherigen Kategorien durch die MotoE zu ersetzen.

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