Nach Wirbelsäulen-Verletzung

Flörsch spricht über ihren Horror-Unfall in Macao

Sophia Flörsch, Rennfahrerin, bei einem Interview einige Wochen nach ihrem Unfall.FOTO: dpa / Lino Mirgeler

Sophia Flörsch hatte nicht nur einen Schutzengel - ihre Ärzte in Macao sprachen von einer Million Helfern in der Not. Einen Horror-Unfall übersteht die Münchner Nachwuchsrennfahrerin glimpflich. Trotzdem zweifelt sie nicht an ihrer PS-Karriere.

Ein Stück Metall wird Sophia Flörsch wohl ein Leben lang an ihren schrecklichen Unfall in Macao erinnern. Die 18 Jahre alte Nachwuchspilotin aus München brach sich bei einem beängstigenden Crash Mitte November den siebten Halswirbel und bekam bei einer elfstündigen Operation eine Titanplatte eingesetzt. Ein Knochenstück aus der Hüfte musste der Teenagerin für den beschädigten Wirbel außerdem entnommen werden.

Nicht einmal einen Monat später sitzt Flörsch gut gelaunt in einem italienischen Restaurant in München-Grünwald und spricht über den schrecklichen Unfall beim Weltfinale der Formel 3 nahe Hongkong. „Zu wissen, dass ich drei Wochen danach fast alles wieder machen kann und nur noch leichte Schmerzen habe, ist verrückt“, sagt Flörsch.

Die Halskrause hat sie abgelegt, ein Pflaster an ihrem Hals verdeckt die Operationsnarbe. „Wenn ich länger sitze, wird der Nacken irgendwann steif, aber sonst kann ich ohne Halskrause herumlaufen. Ich muss nur aufpassen und darf keine zu hektischen Bewegungen machen“, erzählt die mutige junge Frau.

(rent/dpa)
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