Sorge um ehemaligen Rennfahrer

Niki Lauda „kämpft wie ein Löwe“

Niki Lauda hat eine Lungentransplantation hinter sich. Dann erwischte die Formel-1-Legende auch noch eine Grippe. Die Genesung kostet den Österreicher viel Kraft.

Formel-1-Legende Niki Lauda befindet sich nach einer Lungentransplantation und Grippe-Erkrankung weiter auf dem Weg der Besserung. „Es geht bergauf. Er ist hart am Arbeiten“, sagte sein Sohn Mathias Lauda. Sein Vater verbringe bis zu sechs Stunden täglich in der Reha in Wien, um seinen Körper zu kräftigen. „Er kämpft wie ein Löwe“, sagte Lauda über seinen Vater, der am Freitag 70 Jahre alt wird.

Dem dreimaligen Formel-1-Weltmeister war im Sommer vergangenen Jahres eine Lunge transplantiert worden. Nach einer Grippe-Erkrankung musste der Aufsichtsratschef des Mercedes-Teams dann im Januar erneut im Krankenhaus behandelt werden. „Er will so schnell wie möglich ins normale Leben zurück“, sagte Sohn Mathias, der bei seinem berühmten Vater in Wien weilt.

Eine Rückkehr seines Vaters an die Rennstrecke zum Grand-Prix-Auftakt der Formel 1 am 17. März in Melbourne hält Mathias Lauda für nicht besonders wahrscheinlich. „Wir haben kein Zeitlimit. Es ist wichtig, dass der Körper zu alter Stärke gelangt“, sagte er. Der Startschuss der neuen Formel-1-Saison käme für seinen Vater wohl ein „bisschen zu früh“, man müsse „aber abwarten“.

(sef/dpa)
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