Doping-Geständnis

Radprofi Preidler prophezeit ein „internationales Erdbeben“

Georg Preidler. FOTO: AP / Bryn Lennon

Der Doping-Skandal rund um die Nordische Ski-WM zieht weitere Kreise. Jetzt hat der österreichische Radprofi Georg Preidler Selbstanzeige erstattet. Vieles andere liegt noch unter Verschluss.

Es hat nun einen erwischt, von dem es heißt, er sei eigentlich nicht anfällig. Georg Preidler, Radprofi, Österreicher, ist der nächste öffentlich bekannte Name, den die Operation Aderlass zu Tage gefördert hat. Über den 28-Jährigen sagt man im Peloton: Intelligent, normales Umfeld, kein typischer Problemfall. Und doch hat auch er nicht widerstanden.

Mittels Selbstanzeige bei der Staatsanwaltschaft Graz war Preidler am Sonntag geständig. "Ich", sagte er in Interviews mit der Kronen Zeitung und der Kleinen Zeitung, "hab' ein Doping-Geständnis abgelegt." Preidler beteuerte, er habe sich Blut abnehmen lassen, "es aber nie rückgeführt. Aber alleine der Gedanke und die betrügerische Absicht sind schon ein Delikt."


(ako/sid)
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