Saarlandpokal-Finale

Die unendliche Brandschutz-Geschichte

Die Bauarbeiten an den Parkplätzen rund um das Stadion in Elversberg sind in vollem Gange. Ende des Jahres sollen 700 Plätze zur Verfügung stehen. FOTO: Heiko Lehmann

Elversberg. Bauaufsicht lehnt neues Konzept der SV Elversberg ab. Saarlandpokal-Finale für die kommenden drei Jahre an der Kaiserlinde.

Das Endspiel des Fußball-Saarlandpokals zwischen der SV Elversberg und dem 1. FC Saarbrücken findet am kommenden Montag, 17 Uhr, zwar an der Kaiserlinde in Elversberg statt, aber von einem Heimvorteil der SVE kann dabei keine Rede sein. 4100 Karten wurden bislang verkauft, davon gingen 700 an die SVE und der Rest an den 1. FC Saarbrücken. Der Saarländische Fußball-Verband (SFV) rechnet mit etwa 5500 Fans.

Wie SFV-Präsident Franz Josef Schumann der Saarbrücker Zeitung mitteilte, hat auch die jährliche Suche nach einem Austragungsort für das Endspiel ein Ende. Der SFV hat das Stadion an der Kaiserlinde für die Jahre 2018, 2019 und 2020 als Endspielort festgelegt und wird für diesen Endspieltag das Stadion von der SV Elversberg mieten. Auf die Logen und den VIP-Bereich der neuen Haupttribüne muss der SFV zumindest in diesem Jahr aber noch verzichten – denn die sind immer noch nicht freigegeben.

Im Jahr 2014 begann der Bau der neuen Haupttribüne. Seit zwei Jahren können etwa 3000 Fans auf dem Unterrang Platz nehmen. Logen und VIP-Bereich mit etwa 400 Plätzen sind aber bis heute gesperrt, da das Brandschutz-Konzept der SVE von der Unteren Bauaufsicht (UBA) in Ottweiler nicht genehmigt wurde. SVE-Pressesprecherin Christina John teilte auf Anfrage mit, dass man mit der UBA in guten Gesprächen ist. Doch das teilt die SVE schon seit fast zwei Jahren mit.

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